Leichtathletik

Leichtathletik

Leichtathletik ist die Sammelbezeichnung
für verschiedene Lauf-, Sprung- und Wurf-Disziplinen. Abzugrenzen ist die Leichtathletik von der Schwerathletik (Ringen, Gewichtheben u.a.). Die Leichtathletik hatte ihre Ursprünge in der Urzeit, als Menschen begannen, sich im Werfen, Springen und Laufen zu messen. Die Leichtathletik gilt als Kernstück der Olympischen Spiele. Es gibt verschiedene Lauf- und Gehwettbewerbe, Hürden- und Hindernisläufe sowie Staffelläufe.

 

Die Laufdisziplinen werden in folgende Disziplingruppen unterteilt:

Der Marathonlauf und das Gehen werden auf Straßenstrecken ausgetragen und zum Zieleinlauf ins Stadion geführt. Alle anderen Disziplinen werden auf einer oval-ähnlichen 400-Meter-Bahn (Stadion), bestehend aus zwei 100 m langen Kurven und zwei ebenso langen Geraden, ausgetragen. Die Strecken 100 m, 100 m Hürden und 110 m Hürden werden nur auf einer Geraden ausgetragen, alle anderen Strecken bis 10.000 m unter Einbeziehung der Kurven.

Die Sprungdisziplinen umfassen den Hochsprung, Stabhochsprung, Weitsprung und Dreisprung.
Zu den Wurfdisziplinen zählen Kugelstoß, Diskuswurf, Hammerwurf und Speerwurf.
Außerdem gibt es noch den Mehrkampf: bei den Frauen Siebenkampf, bei den Männern Zehnkampf.

Im Schulsport werden die Bereiche Lauf, Sprung und Wurf bzw. Stoß in eingeschränktem Umfang unterrichtet. Es sollen Grundlagen gelegt werden und eine Vorbereitung auf die Erwachsenen- disziplinen stattfinden. Je nach Alter betragen die Sprintstrecken 50 m, 75 m und 100 m. Im Sprungbereich wird Weit- und Hochsprung unterrichtet. Im Wurfbereich wird in der Unter- und Mittelstufe der Ballwurf (v.a. Schlagwurf und Schleuderball) geschult, der dann in der Oberstufe vom Speerwurf abgelöst wird. In der Mittelstufe wird das Kugelstoßen eingeführt. Schulsportwettkämpfe in der Leichtathletik werden als Bundesjugendspiele oder im Rahmen der Wettkämpfe „Jugend trainiert für Olympia“ abgehalten.