So spielt man Streetball
Fun im Team - ohne viele Regeln. Streetball ist Spaß auf der Straße. Deshalb sind Regeln auch nicht ganz so kompliziert wie beim Basketball. Schließlich sollen möglichst viele Spieler mitmachen können, ohne vorher Bücher wälzen zu müssen.
Wichtigste Regel: Fair play!
- Vor dem Spiel machen sich die Teams warm. Dunkings sind weder während der Warm-ups, noch im Spiel erlaubt. Der erste Ballbesitz wird vor Spielbeginn durch die Lehrkraft (oder durch ausknobeln) entschieden.
- Vor einem Korberfolg müssen mindestens zwei Spieler der angreifenden Mannschaft in Ballbesitz gewesen sein. Nach jedem Korberfolg wechselt der Ballbesitz. Bevor weitergespielt werden kann, muss der Ball von einem Gegenspieler "gecheckt", d. h. berührt werden. (Anfänger sagen "neu".) Nach jedem Wechsel (also auch während des Spiels) muss der Ball hinter die Distanz-Linie (Dreipunktelinie) zurückgespielt werden, sonst kommt der Gegner wieder in Ballbesitz. Erfolgt das Zurückspiel nicht, werden anschließende Punkte aus diesem Angriff nicht gegeben.
- Zeitspiel verstößt gegen das Fairness-Prinzip. Deswegen läuft eine "gedachte" 24-Sekunden-Uhr. Wird der Angriff nicht innerhalb von 24 Sekunden abgeschlossen, bedeutet das Ballverlust.
- Bei Halteballsituationen gibt es Sprungball. In allen anderen Zweifelsfällen erhält die verteidigende Mannschaft den Ball (fair play!).
- Nach jedem Foul oder Ball im "Aus" erhält die gegnerische Mannschaft den Ball hinter der Distanz-Linie.
- Jeder erfolgreiche Korbwurf zählt einen Punkt.
- Fouls:
Alle Fouls werden von dem foulenden Spieler selbst angezeigt. Fairness wird erwartet.
Wenn ein Spieler während des Wurfs gefoult wird und der Ball geht ins Netz, zählt der Korb und die andere Mannschaft kommt in Ballbesitz.
